Skifreizeit der 9. Klassen 2006
von
Yvette Böhme
Am Donnerstag, dem 09.02.2006 trafen sich die neunten Klassen der Freiligrath-Hauptschule auf dem Schulhof der Schule um für 8 Tage zur Skifreizeit zu fahren. Das Gepäck wurde in die Busse geladen und die Fahrt ging los. Es war eine 15 Stunden lange Fahrt in den Süden nach Italien.
Als wir am Freitagmorgen in
Südtirol im Ahrntal angekommen waren, erkundeten wir die Gegend und machten
schon unsere ersten Rutschpartien
. Am
Nachmittag testeten wir unsere Skisachen und probierten an einem kleinen Berg in
der Nähe vom Hotel, unter Anleitung, die ersten Übungen
zum Ski fahren. Mit
viel Spaß, obwohl wir fast alle keine Ahnung davon hatten.
Um 18.30 Uhr bekamen wir
Abendessen, immer eine Vorspeise, ein Hauptgericht
und eine Nachspeise. Am Abend
um 22 Uhr sollten wir auf unseren Zimmern sein, weil ja dann langsam die
Nachruhe begann. Jeden Tag mussten wir um 7.30 Uhr aufstehen und
frühstücken.
Direkt nach dem Frühstück ging es dann mit dem Skibus los zur Piste.
Das Wetter war herrlich und
die Luft angenehm. Auf den Bergen war es etwas kühl, aber sie Sonne schien.
Am ersten Tag haben wir das
Ski fahren erstmal gelernt. Ziemlich schnell konnten das alle, dennoch gab es so
einige Probleme am Anfang. Wir sollten geradeaus fahren, damit die Lehrer
entscheiden konnten in welche Gruppe wir kommen. Nachdem wir in Gruppen
aufgeteilt wurden, lernten wir das Lenken
und das Bremsen.
Zwischen 12 Uhr und 13 Uhr
gab es Mittagessen
in einem Skihaus im Tal, das sich Talstube nennt. Jeden Tag
hatten wir Essenmarken für ein Mittagessen bekommen, bei dem wir uns zwischen
vier Gerichten entscheiden konnten. Als wir gegessen hatten, ging es wieder auf
die Piste. Um 17 Uhr kam der Skibus, der uns wieder zum Hotel gebracht hatte.
Am Samstagabend hatten zwei
Klassenkameraden von uns Geburtstag und es gab eine Disco bis spät in die
Nacht.
Am Nächsten Tag
waren wir wieder auf der Skipiste und hatten weiter geübt, aber da
fuhren wir schon mit dem Lift
auf den großen Berg. Dort aus war es sehr schön, die Sonne lachte uns an und
es umwehte uns ein kühler Wind. Von da oben hatte man einen sehr schönen
Ausblick. Es sind zwar viele hingefallen, aber keiner hatte sich richtig
verletzt - außer Stefan, er hat sich leider das Bein bei der Talabfahrt
gebrochen. Ihm geht es trotzdem gut und er konnte noch weiterhin Spaß mit uns
haben.
Jeden Abend hatten die
Lehrer etwas Schönes mit uns geplant. Mal war ein Tischtennisturnier, ein
anderes Mal ein Kickerturnier. Einmal sind einige sogar Nachtrodeln gewesen und
hatten dabei sehr viel Spaß. Es gab zwar auch etwas Stress und Streit auf der
Klassenfahrt, aber das ist so üblich. Hinterher war wie immer alles wieder in
Ordnung. Einigen ging es manchmal nicht gut und andere wollten sogar mal
nach Hause. Später fanden sie es richtig toll und hatten sehr viel Spaß
beim Skifahren
und den andern Aktivitäten.
Am Donnerstag stand eine
Rallye auf dem Plan, bei der alle Schüler mitmachten. Es gab fünf verschiedene
Gruppen, die gegeneinander antraten. Die Rallye ging über den ganzen Tag mit
vielen Übungen zum Skifahren,
Schneemann (-frau) bauen, Lieder dichten und….. . Selbst am Abend bei der Disco ging die Rallye noch weiter.
Eigentlich hatte jede Gruppe gewonnen, weil sich alle angestrengt hatten.
Am Freitag mussten wir sehr
früh ausstehen, weil der Bus, der uns wieder nach Hause brachte, so früh
kommen sollte. Doch der Bus hatte Verspätung und so gab es eine Verzögerung.
Als er dann endlich kam hatten wir schon das nächste Problem. Das Gepäck
passte nicht komplett in den Bus rein. So mussten wir die Skier da lassen, damit
alles rein passte.
Nach zwei stunden Verspätung
ging es endlich wieder zurück. Die Rückfahrt ging schneller als die Hinfahrt.
Gegen 22 Uhr waren wir wieder zu
Hause.
Die Klassenfahrt war
insgesamt sehr lustig und alle hatten Spaß dabei gehabt
und fast alle hatten das Skifahren
gelernt (manche besser – andere nicht ganz so gut), aber alle kamen immer gut
den Berg hinunter (bis auf einen…).