Studienfahrt nach Italien             

                                                    von Stefan, Martin und Marcel

Am Freitag, den 18.6.04 haben wir uns um 17:30 Uhr an der Schule getroffen. Der Bus ist um ca.18:30 Uhr eingetroffen. Man sah, dass alle Schüler aufgeregt waren und es kaum abwarten konnten, in den Bus zu kommen. Auf der Fahrt haben wir eine andere Klasse aus Offenbach abgeholt. In der Nacht zum 19. Juni feierte unser Mitschüler Mario Bioly  seinen 17.Geburtstag  im Bus. Gegen Mittag trafen wir schließlich erst um 14 Uhr im Hotel ein, weil wir mehrere Staus gehabt hatten. Nach der Ankunft besprachen wir die Zimmerverteilung. Später hatten wir genügend Zeit die Gegend zu erkunden. Um 19:30 Uhr hatten wir unsere erste Mahlzeit im Hotel, die viel besser war als viele gedacht hatten. Um 23 Uhr versammelten wir uns vor dem Hotel und gingen in unsere Zimmer.
Am Sonntag wurden wir früh geweckt, so dass wir in Ruhe frühstücken und mit unserem Bus die Fahrt nach San Marino antreten konnten. Dort angekommen, hatten wir, nach einer Besprechung,  Zeit ,um uns auf dem Berg Monte Titano in Ruhe umzuschauen. Der Berg hat uns eine wunderbare Aussicht geboten. Viele verschiedene Läden und altertümliche Sehenswürdigkeiten wie Burgen, Statuen und Gebäude zu besichtigen. Wir kamen pünktlich zum Mittagessen wieder am Hotel an und gingen danach zum Stand um uns zu erholen. Wir hatten das passende Wetter: endlich Sonne; konnten Ballspiele spielen oder uns im Meer vergnügen. Wir kamen rechtzeitig zurück um zu duschen und um danach zum Abendessen zu gehen. Am Abend hatten wir Zeit, die  Stadt zu besichtigen und uns dort zu vergnügen. Bettruhe war um 24:00 Uhr
Montag durften wir den ganzen Tag am Strand verbringen und dort Schwimmen, Volleyball oder Fußballspielen und Sonne tanken. An diesem Abend ist die Klasse mit dem Linienbus zum Markt von Cesenatico gefahren und hat auch den von Leonardo da Vinci geplanten Kanalhafen besichtigt .

Am Dienstag wurden wir um 6:00 Uhr geweckt, weil uns um 7:00 Uhr eine Tagesfahrt nach Venedig erwartete. Nach einer 3 stündigen Busfahrt wurden wir mit einem Taxiboot in die Altstadt von Venedig gebracht. Da sich in Venedig sehr viele Touristen aufhielten, musste man Schlange stehen, um den Markusdom zu besichtigen. Vom Markusplatz aus durften wir die Stadt in kleinen Gruppen besichtigen.. Wir konnten auch Museen, Gebäude und die zwei berühmten Säulen sehen. Zurück sind wir mit der Klasse durch den Canale Grande gefahren und sind ca. um 19:30 Uhr wieder am Hotel angekommen.
Am Mittwoch ist die Klasse um 9:00 Uhr nach dem Frühstück mit dem Bus nach Ravenna gefahren. Zuerst haben wir die Kirche St. Apolinaris besichtigt, die uns eine Vielzahl an phantastischen Mosaiken bot. 26 Säulen betonten wunderbar die Größe der Kirche. An den Seiten der Kirche standen alte Sarkophage aus Marmor auf denen lateinische Schriften zu sehen waren. Auch der erste Bischof aus Ravenna, S. Apolinaris ,  hat dort seine Ruhestätte. Unser zweiter Halt fand am Mausoleum des Theoderich statt. Dies war ein kleines rundes Gebäude mit 2 Etagen, dessen Dach aus einem einzigen Stein besteht, mit immerhin 11 m Durchmesser. Hinter dem Gebäude fanden Ausgrabungen statt: ein alter Friedhof wurde freigelegt. In Ravenna hatten wir eine Stunde lang Zeit, uns in der Altstadt umzusehen.
Am Hotel angekommen, hatten wir nach dem Mittagessen Zeit, uns am Strand zu vergnügen.
Die Klasse hatte viel Spaß am Strand.

Um spätestens 24:00 Uhr war Nachtruhe und alle konnten sich vom Tag endlich ausruhen.
Am Donnerstag ging es um 7:00 Uhr nach dem Frühstück nach Florenz. Nach einer 3 stündigen Busfahrt stiegen wir auf einen Berg in Florenz aus. Von dort hatten wir eine wunderbare Aussicht auf die Stadt Florenz mit ihren wunderbaren Bauwerken, die in den Himmel ragten. Als wir am Bergfuß angekommen waren, machten wir uns auf den Weg zur Kirche Santa Croce. Dort angekommen haben wir die Gräber und die Kunstwerke der bekanntesten Künstler und Wissenschaftler Italiens wie z.B. Galileo Galilei oder Leonardo da Vinci gesehen. Außerdem war die Kirche innen mit unbeschreiblich schönen Mosaiken geschmückt. Anschließend sind wir zum Dom Santa Maria Del Fiore gegangen. Da dort grade ein Gottesdienst abgehalten wurde, konnten wir den Dom erst später besichtigen. Die Marmorarbeiten außen und innen an der Kathedrale, am Baptisterium und an dem extra stehendem Glockenturm sind ebenso einzigartig wie die Malereien in dem riesigen Dom. Nun begaben wir uns vorbei am David und den Uffizien zur Brücke Ponte Vecchio  Dort sind zahlreiche Schmuckläden angesiedelt. Außerdem hatten wir das Glück, ein Ferraritreffen zu sehen. Danach durfte die Klasse in einzelnen Gruppen die Stadt besichtigen. Um 15:00 Uhr trafen wir uns an der Ponte Vecchio und fuhren wieder zu unserem Hotel. Unterwegs, nach ca. einer Stunde Fahrt, hatte unser Bus einen Motorschaden. Auf einem Seitenstreifen der Autobahn warteten wir über 5 Stunden bis ein Ersatzbus kam. Erst nach 24:00 Uhr kamen wir schließlich wieder in Cesenatico an. Da wir durch die Panne das Abendessen verpasst haben, aßen wir noch in einem Restaurant eine Pizza.
Nach diesem Tag gingen Schüler und Lehrer erschöpft ins Bett.
Der Freitag war der letzte Tag in Cesenatico. Wir gingen um 8:00 zum Frühstück und um 9:00 Uhr machte sich ein Teil der Schüler auf den Weg zum Strand und der andere Teil zum Markt. Um 12:30 Uhr haben sich alle wieder im Hotel eingefunden um Mittag zu essen. Danach ist die ganze Klasse bis 18:00 Uhr an den Strand gegangen. Dort konnten wir noch einmal nach Herzenslust Schwimmen, Volleyball oder Fußball spielen und Sonne tanken. Um 19:30 Uhr gab es Abendessen und die Schüler machten sich nach der Mahlzeit fein, weil um 22:00 Uhr ein Bus vor dem Hotel stand, der uns nach Rimini in die Disko fuhr. Um ca. 02:00 Uhr sind wir wieder im Hotel eingetroffen und todmüde ins Bett gefallen.
Am Samstag morgen mussten unsere Zimmer spätestens um 09:00 Uhr geräumt sein. Und um 11:00 Uhr kam endlich unser Busfahrer Jürgen, der uns und die andere Klasse aus Offenbach nach Hause fuhr. Um etwa 02:30 Uhr in der Nacht, wurde der größte Teil der Klasse abgeholt und nach Hause gebracht. Das war das Ende unserer wunderschönen Studienfahrt.